Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

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Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Fighter » 12.09.2018, 11:33

Hallo zusammen,

ich brauche mal fachkundige Meinung, da ich einfach nicht mehr weiter weiß :cry:

Mein BMW Händler hat mir soeben bestätigt, dass meine S1000RR (Bj. 2011 - 22tkm) nicht nur eine kaputte Nockenwelle, wie zuerst vermutet, hat sondern einen Motorschaden. Festgestellt haben die es wohl anhand von Spänen im Öl. Ich weiß also nicht genau, was kaputt ist, aber der Freundliche sagte mir, dass ein neuer Motor rein muss. Ein neuer Motor von BMW mit dem ganzen Kram würde ca. 11'000€ kosten und übersteigt somit den Zeitwert massiv => wirtschaftlicher Totalschaden.
Eine Kulanz "Unterstützung" von BMW wird gerade angefragt, ist aber wohl sehr unwahrscheinlich, da das Mopped alt ist und nicht mehr scheckheftgepflegt. Wobei letzteres echt ärgerlich wäre, weil ich letztes Jahr in den USA gelebt habe und somit rein physisch das Motorrad nicht zum Service bringen konnte.

Jetzt gibt es aus meiner Sicht 4 Optionen:
1. Ich verkaufe meine Seele und zahle die 11k€ für den neuen Originalmotor -> für mich absolut keine Option
2. Ich kaufe einen gebrauchten Motor bei ebay/ebay Kleinanzeigen und hoffe, dass der vernünftig läuft.
3. Ich gebe den Motor zu einem Motor Revisor und lasse den Motor überholen. Dafür müsste ich aber wohl vorher wissen, was genau in den Fritten ist, damit der einen Preis sagen kann.
4. Ich verkaufe den "Schrotthaufen" und kaufe mir was anderes.

Bei den Optionen 2&3 habe ich keine Ahnung wie ich den Ein-/Ausbau des Motors über die Bühne kriegen soll. Ich selber habe weder das notwendige Werkzeug noch Wissen dafür. (glaube ich, ein bisschen Schrauben kann ich, aber das...)

Wie ihr seht, bin ich absolut verzweifelt und habe keine Ahnung was ich machen soll.

Auf hoffentlich hilfreiche Tipps :(
Daniel
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Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Kajo » 12.09.2018, 14:33

Das ist ärgerlich und bei einer negativen Entscheidung über den Kulanzantrag würde ich das Motorrad kaputt wie es ist verkaufen.

Gruß Kajo
Man muss die Schuld auch mal bei Anderen suchen.
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon geggo » 12.09.2018, 19:34

Hallo,

ich für mich würde Option 3 wählen.Dann wüßte ich,daß der Motor wieder in Ordnung ist.Allerdings wäre ich in der Lage den Motor selber aus-u.einzubauen.

MfG geggo
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon ICE-Q » 12.09.2018, 19:59

Wo kommst du denn her
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Fighter » 13.09.2018, 07:17

Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Ich komme aus der Kölner Region (Erftstadt)
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Sandie » 13.09.2018, 08:09

Bei Diagnose "irgendwas ist kaputt" sofort nen komplett neuen Motor für 11k zu verkaufen - da würde ich die Werkstatt wechseln.

Such dir eine, die vernünftig guckt, was genau gemacht werden muss. Auch wenn du dazu Geld in die Hand nehmen wirst.
Sollte wirklich der Motor komplett ersetzt werden müssen findest du vielleicht ne Werkstatt, die auch gebrauchte Teile verwendet.

Frag mal bei MSG in Rheinberg nach. Die machen zwar vornehmlich Triumph aber vielleicht trauen die sich ja auch an ne bmw ran.
Was die sagen, hat auf jeden Fall Hand und Fuß.
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Steini__22 » 13.09.2018, 08:31

Es ist auf jeden Fall ein altes Modell. Wenn schon Späne im Öl dann hat alles gelitten, den Motor zu raparieren -fast unmöglich. Ich würde nach Unfall-Motorrad schauen oder das Bike verkaufen und was neues.
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Eifelbiker » 13.09.2018, 08:46

Blöde Sache und echt "unschön" wenn ein Motorrad nach 22tkm verreckt scratch

Das Problem dürfte auch sein, das man kaum jemanden findet, der wirklich Bock dazu hat, sich aufwendig mit so einem Fall bzw. Motor zu beschäftigen.

Hoffen wir also das BMW der Kulanz zustimmt, bei einem Bike mit 22tkm auf der Uhr scratch
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon speedy56 » 13.09.2018, 19:26

Hi Daniel, das tut mir leid für dich!

Allerdings sind Späne im Öl sind auch vorhanden wenn nur die Nockenwelle flöten geht. Wo sollen die Späne sonst hin? Dazu gibt es aber ein Ölsieb und einen Ölfilter welche die Späne aus dem Ölkreislauf absorbieren bevor das Öl zu den Schmierstellen gepumpt wird.

Dein Freundlicher will natürlich kein Risoko eingehen und knallt auf deine Kosten ein neuen Motor rein! Würde er deinen Motor reparieren, müsste er Gewährleistung auf die Reparatur geben.

Option 3! Ein gescheiter Motorbauer kriegt das wieder hin und es kostet vll die Hälfte oder weniger, je nach Schaden.
Ein gebrauchter Motor wär auch ok, mit einem gewissen Risiko eben. Die guten Teile deines Motors kannst du dann bunkern oder verhöckern.

Viel Glück bei der Rep.!
LG aus Wien
Speedy .... ein paar Motos und auch sonst zuviel Zeugs, zu wenig Zeit .... ;-)
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Fighter » 13.09.2018, 20:21

Ich schaue mir Samstag ein Motor von einer 2013er an, der 12t km gelaufen hat. Er will dafür 2'500€ haben, klingt für mich erstmal vernünftig. Folgende Beschreibung kommt vom Verkäufer:
"Die gute hat leider nen kleinen riss am Lenkanschlag. Für mich daher leider nicht mehr reparierbar. Sonst hielt sich der Schaden eigentlich in grenzen. Habs zu spät gesehen. "

Würde mir den Motor mal anhören, ob ich irgendetwas auffälliges höre. Hatten die im 2013er Baujahr auch noch die Probleme mit den einlaufenden Nockenwellen? Oder war das nur 2010/2011?
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon paddy83 » 14.09.2018, 06:00

Moin.
Soweit ich mich reingelesen hatte haben die beiden ersten Serien (erste ohne rr Schriftzug im Tacho) und die danach folgende Probleme mit dem Motor (Nockenwelle, Kubelwellen Gehäuse). Ab 2013 soll alles tacko sein. Das Facelift Modell erkannt man schnell am Ständer, die Ersten beiden hatten nen schwarzen, die 13er nen Silbernen.
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Dr.No » 20.09.2018, 10:48

Hallo,

ich hänge mich mal hier dran da ich ein ähnliches Problem habe.
Hat jemand schonmal bei BMW den Motor ausbauen, komplett zerlegen, ggf. von Spänen reinigen und wieder einbauen lassen und kann mir sagen wieviel AW BMW hier etwa veranschlagt?
Alleine Motor aus- und Einbau wird mit 50 AW angegeben, Zylinderkopf Aus- und Einbau 64 AW aber für das komplette zerlegen gibts keine AW Vorgabe.

MfG
Fred
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon ICE-Q » 20.09.2018, 21:15

Hast eine pn
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon Fighter » 04.10.2018, 13:17

Zur Info für die, die es interessiert:
Habe mir in Berlin einen gebrauchten Motor mit ähnlicher Laufleistung gekauft, der 2 Jahre trocken war und von Rennstrecke zur Rennstrecke geschleppt wurde, aber nicht eingesetzt wurde.

Lasse es gerade bei BMW einbauen, weil die mir preislich ein wenig entgegen gekommen sind und hoffe, dass ich ab Mitte nächster Woche wieder dem Horizont entgegen beschleunigen kann. Wobei ich den Motor natürlich erst ein wenig einfahren muss, da er ja so lange trocken gelegen hat.

Hoffen wir mal das beste. Preislich lag der Motor bei 1250€ und der Einbau kostet mich 500€ inkl. "kleiner Inspektion". Ein Großteil der angestandenen Inspektion wird eh durch den Motor Aus- und Einbau erledigt, alles andere machen die dann freundlicherweise mit.

Den defekten Motor werde ich wohl für Bastler weiterverkaufen, da ja bei weitem nicht alles kaputt ist. :)
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Re: Motorschaden - was nun (Bj 2011, 22tkm)

Beitragvon hoschi » 04.10.2018, 14:03

thx für´s update... ThumbUP so hast du ein gutes ende gefunden...wenn auch fast 2k schwer...
wir wuppen das
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