Rennmotorrad Diebstahlversichern

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Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Duke S1RR » 20.07.2017, 12:26

Hallo zusammen,

da ich im Moment eigentlich nur noch Rennstrecke fahre spiele ich mit dem Gedanken die Karre ganz abzumelden etc.

Jetzt habe ich mal bei meiner Versicherung angerufen und die meinten das sie angemeldet sein muss um diebstahlversichert zu sein.
Ok das hatte ich mir schon gedacht.

Dann hab ich noch gefragt ob sie denn Tüv haben muss da meiner jetzt abläuft und das Geld könnte ich mir dann sparen wenn sie eh keine Straße mehr sieht.
:ahh: :ahh: :ahh: Natürlich muss sie TÜV haben.


Wie habt ihr diesen Problem gelöst?
Gar nicht versichert oder vielleicht ne spezielle Versicherung?

Danke schon mal für eure Antworten ThumbUP
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Lenny » 20.07.2017, 12:42

Frag mal den Horst Graef an.
Der kann Dir da helfen.
Spezialist für genau solche Dinge.

http://www.sportvers.de/start.html
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon MX884 » 20.07.2017, 13:04

Gar nicht gegen Diebstahl versichert.
Ich lebe sowohl mit dem Risiko sie im Kiesbett zu versenken, als auch mit dem Risiko, dass Sie mir geklaut wird.
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon KaterPeppel » 20.07.2017, 16:11

Wenn sich das Risiko eins erst zwei, drei mal manifestiert hat und darauf angemessen mit Panzertape und Kabelbinder (vulgo: Strapse) reagiert wurde, tendiert das Risiko zwei automatisch gegen Null. winkG
Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich geschrieben hab?
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon DerUnser#131 » 20.07.2017, 21:10

Zulassung 05-09

Ca 139€

Somit das ganze Jahr versichert gegen Diebstahl
10-04 in der Garage
Und 05-09 überall auf den Rennstrecken auch
Billiger gehts nicht


Und welche Versicherung möchte einen TÜV Bericht ????
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon FabianS » 20.07.2017, 21:47

Das steht meistens im kleingedruckten! Die Maschine muss zugelassen sein und eine Betriebserlaubnis besitzen. BE hat sie aber eigentlich nur mit gültigem TÜV.
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon DerUnser#131 » 20.07.2017, 22:27

Ist schon jemals bei einem Diebstahl
Der TÜV Bericht von der Versicherung
Angefordert worden ????

Egal welches Kfz ????
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Meister Lampe » 21.07.2017, 09:52

Immer schön versichern und damit zum TÜV , denn wenn du sie länger abgemeldet hast , kauft dir keiner mehr so ein alten Schrubber ab oder du mußt ihn verdammt günstig anbieten , der Käufer will sehen das sie regelmäßig geprüft wurde , dann eine Versicherung wählen die nicht nur Diebstahlschutz bezahlt , auch wenn du andere aufm Kreisel abschießt tritt sie in Kraft , wenn du bei einer Veranstaltung warst , zum nicht erzielen der Höchstgeschwindigkeit und das hatten wir schon ein paar mal , da mußten die Versicherung zahlen ... ganz wichtig , auch du kannst mal ein Schaden anrichten ... :!:

Und jetzt such dir eine Versicherung , die auch auf der Renne bezahlt , einige Versicherungen haben sich da aus den Staub gemacht und selbst Nordschleife wollen sie nicht mehr versichern , da mußt du mal suchen , ich forsche da gerade selber auf dem Markt , da meine Versicherung das nicht mehr versichern möchte ... :?

Gruß Uwe Bild
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon FabianS » 21.07.2017, 11:03

DerUnser#131 hat geschrieben:Ist schon jemals bei einem Diebstahl
Der TÜV Bericht von der Versicherung
Angefordert worden ????

Egal welches Kfz ????


Kann ich dir nicht sagen, da mir zum Glück noch kein Kfz geklaut wurde. Aber defakto ist die Zeit vorbei, in der deine Versicherung dir ohne Probleme alles Zahlt. Bei so ziemlich jeder Versicherung musst du erstmal 1a belegen, dass die die Kohle zusteht. Das wird bei einem Diebstahl nicht anders sein.

Darüber hinaus werde ich nie verstehe wie man 100derte EURO für Reifen und Zubehör investiert aber dann die paar Kröten für die Versicherung sparen will.

Selbst wenn man nur auf der Renne unterwegs ist und seine Maschine in der Leitplanke versenkt oder in einem anderen Auto braucht man wenigstens eine Haftpflichtversicherung.
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Kajo » 21.07.2017, 13:17

FabianS hat geschrieben:... Selbst wenn man nur auf der Renne unterwegs ist und seine Maschine in der Leitplanke versenkt oder in einem anderen Auto braucht man wenigstens eine Haftpflichtversicherung.


Na dann frag mal zu diesem Sachverhalt bei Deiner Versicherung nach.

Gruß Kajo
Man muss die Schuld auch mal bei Anderen suchen.
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon FabianS » 21.07.2017, 13:45

Gibt es alles, kostet aber 1-3EUR mehr als die normale Haftpflicht für die Strasse =)
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Lenny » 21.07.2017, 15:43

FabianS hat geschrieben:


Selbst wenn man nur auf der Renne unterwegs ist und seine Maschine in der Leitplanke versenkt oder in einem anderen Auto braucht man wenigstens eine Haftpflichtversicherung.


Also da bist Du glaube ich nicht ganz richtig informiert. Wenn Du auf der Rennstrecke unterwegs bist wird Deine Haftpflicht kaum etwas bezahlen. In dem moment wo eine Zeitnahme stattfindet, ein Transponder am Motorrad ist oder das als Renntraining ausgeschrieben ist und es zur Erziehlung zur Höchstgeschwindigkeit ist wird Deine Versicherung sich da rausziehen.

Es sei denn, du hast das speziell versichert - und das machen nur sehr wenige.....

Bei Trainings ohne Erziehlung der Höchstgeschwindigkeit ist das mal was anderes gewesen. Aber ich glaube auch da ist es heute nicht mehr so klar.

Gruß Lenny
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Tino78 » 21.07.2017, 16:33

Hatte mich im Frühjahr mit dem Thema beschäftigt. Ich hab nix gefunden, was halbwegs bezahlbar ist. Alle normalen Versicherer schließen die Rennveranstaltungen in ihren Bedingungen aus und auf das Angebot von ReinerDu oder wie er sich hier nennt warte ich heute noch (scheint sich wohl nicht zu lohnen bei mir...). Von daher hab ich meine auch nur gegen Diebstahl versichert.
Rein für die Rennstrecke kann man noch ne passende Haftpflicht abschließen, kostet ca. 300€. Somit ist man wenigstens abgesichert, wenn man mal jemand anderen abräumt.
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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon ReinerDU » 22.07.2017, 18:45

Versicherungen dürfen nichts kosten, sollen aber immer im Sinne des Kunden leisten! Und die die in der Branche arbeiten, bekommen sowieso viel zu viel...!

Vielleicht erst zum Thema:
Das Versicherungsgeschäft ist früher oder später, wie jedes andere Unternehmen, auf Wirtschaftlichkeit angewiesen. man rechnet mit Wahrscheinlichkeiten, Risiken und Kosten. Ist das Risiko zu hoch, macht es keine Gesellschaft. Auch diese Konzerne dürfen tatsächlich schlechte Geschäfte ablehnen. Rennsport ist mit hohem Risiko verbunden und viele wollen das einfach nicht. Alleine die Personenschaden können viel Geld verschlingen. Dass der ein oder andere eine Kasko-Versicherung ausnutzen könnte, ist wohl naheliegend. Da muss man schon viele Gespräche führen, um vernünftige Angebote zu bekommen.

Ich nehme mir nicht heraus, fehlerfrei zu sein. Aber ich habe viele Gespräche mit Fachabteilungen, Spezialisten und sogar mit Juristen geführt und meine, mir einen überblick verschafft zu haben. Sollte es jemand besser wissen, lasse ich mich gerne belehren!

Nach meiner Erfahrung ist die Floskel "nicht zur Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit" längst überholt. Bei 3.000€ Schäden wird die ein oder andere Versicherung zahlen. Ob sie das im 5- oder 6-stelligen Bereich auch macht, wage ich zu bezweifeln. Sie lernen tatsächlich dazu und was vor Jahren mal galt, kann in den letzten 6 Monaten dreimal angepasst worden sein. Ich sichere mich und meine Kunden daher gerne doppelt ab und habe mir vieles, immer wieder, schriftlich geben lassen.

Veranstaltungen werden da gerne mal analysiert, auch die anderen Teilnehmer. Slicks, Transponder, Fahrzeuge, die nicht im Straßenverkehr zugelassen sind etc. können im Nachhinein durchaus eine Rolle spielen. Und eine mir vertraute Person, die den ganzen Tag nix anderes als Haftpflichtversicherungen macht, hat es in intensiven Gesprächen erläutert: irgendwann kommt der Punkt, an dem die Versicherungsbedingungen ausgereizt sind...und es kommt zum Verfahren. Dass bis dahin viel Geld geflossen sein wird, ist vielleicht nachvollziehbar. Der dann folgende Richterspruch ist im Endeffekt ziemlich bindend... Nebenbei: Haftungsausschlüsse greifen laut BGB höchstens bei Sachschäden, nicht bei Personenschäden...

Das zum Thema Haftpflicht, dass auch von Lenny aufgegriffen wurde.

Diebstahl / Vollkasko
Ich habe mir von einigen Versicherern die Bedingungen kommen lassen und im Zweifel mit denen telefoniert. Auch hier ist es sehr schwer, eine Deckungszusage zu bekommen. Vielleicht mal ein Tipp: auch Versicherungen wissen, dass beim Transport auf einem Hänger das Lenkradschloss nicht funktioniert... Ob eine Kasko zahlt, ist aber nicht nur von den Bedingungen und von den Umständen abhängig. Da gibt es noch andere Faktoren, die in eine Entscheidung einfließen. Mir ist aber klar, dass nicht jeder Kundenbetreuer gleich arbeitet. Aus den ganzen Faktoren, die im speziellen Einzelfall eine Rolle spielen, kann ich nur sagen, dass eine Strassenzulassung die Chance deutlich erhöht, dass mal Geld fließt.

Weil es zum Thema passt: ähnliche Kriterien greifen bei einer Unfallversicherung. Die zahlt den Personenschaden der Versicherten Person und holt sich eventuell die Kohle vom Verursacher wieder.

Im Moment habe ich ein paar Anfragen zum Thema Nordschleife etc.. Leider habe ich trotz diverser Gespräche und Mails noch nichts greifbares. Die wollen alle irgendwie nicht so, wie wir uns das vorstellen! Aber ich bin dran... Die Tagesunfallversicherung konnte ich auch erst nach gefühlten 150 Gesprächen anbieten. (ich glaube, ich habe genervt)

Zu mir:
Tatsächlich lebe ich von Versicherungen. Meine Angebote zum Thema Unfall- und Haftpflicht sind eigentlich Hobby, Geld verdiene ich da nicht mit! Ich kann doch meine Freunde, Kumpels und nette Menschen nicht ohne Versicherung fahren lassen... Da, und aus eigenem Interesse, kommt mein Engagement her. Ein Freund, der nicht abgesichert ist - geht gar nicht...! Und vielleicht kommt ja mal einer auf die Idee, dass ich auch noch mehr anbiete...in den Fachabteilungen stelle ich auf jeden Fall dar, dass das Werbung für unsere tollen Produkte ist.

Zum Thema ..."wie er sich hier nennt..."
So eine Haltung finde ich grauenvoll! Wenn dir etwas zu lange dauert, kannst Du gerne nochmal nachfragen! Oder hast Du das Gefühl, es dreht sich alles nur um Dich? Wenn ich Ergebnisse habe, melde Ich mich. Für meine Kunden mache ich einen ziemlich guten Job! Oft einen viel besseren, als der, der tatsachlich Geld verdient. Auf Prinzessinnen kann ich verzichten!

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Re: Rennmotorrad Diebstahlversichern

Beitragvon Tino78 » 22.07.2017, 20:54

Ach entschuldige bitte. Wusste nicht, dass ich wöchentlich, täglich oder gar stündlich nachfragen muss, ob du mir was verkaufen möchtest. Bin halt blöd und dachte es reicht, wenn ich dich 4 oder 5 Mal anschreibe und dir sogar meine Termine mitteile, wo ich die Versicherungen bräuchte (ging ja auch noch um eine Unfallversicherung zusätzlich zur Motorrad Versicherung). Jetzt sind allerdings schon 3 meiner 5 Termine dieses Jahr vorbei (darum hatte ich ja auch schon Anfang Mai meine Anfrage gestellt)aber mit gaaaaaanz viel Glück darf ich ja zum Saisonende noch was bei dir abschließen, da hast vielleicht auch Zeit für die Prinzessinen....
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